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Die letzte Etappe

Sooo.

Nachdem wir uns mit Richtl am Vorabend ein paar Bier gegönnt haben, galt es dann auch noch irgendwie den Endspurt zu überstehen. Die Etappe an sich war rein zahlenmäßig nicht so wild, am Ende ging es leicht abfallend immer Richtung Gardasee, trotzdem mussten noch um die 1500 HM abgespult werden. Die ersten paar Kilometer waren leichte Asphaltstrecken und Serpentinen, danach ing es langsam durch Obstplantagen ein paar HM hoch, dann trafen wir den Guide Berny mit seinen Jungs und es galt sich auf einem recht steilen Schotterwaldweg auf ca. 1000 Meter zu schrauben. Da waren dann schon ein paar kleine Schiebestückchen dabei.
Oben angekommen ging es dann weiterhin leicht bergan und an schönen steilen Felswänden entlang, bis wir an einen schönen, klaren Bergsee kamen, den Lago di Molveno. Dann weiter über Trails bis wir irgendwann auf den letzten Kilometer auf einmal vor einem gesicherten Bauzaun standen, Alternativen gab es nicht wirklich, da links und rechts unwegsam. Wir sind dann aber ab durchs Gebüsch, über das Gelände eines Pumpwerkes, dann ging es zu Fuß über Vordächer und steile Wände, bis wir wieder auf der Route waren. Ab dann waren es nur noch ein paar Km auf Radwegen und Asphaltstrassen bis wir gegen 15:30 dann am Gardasee ankamen. Schnell im Hotel eingecheckt und ab an den Strand, einen Drink nehmen.

Abends wurde das Ende der Transalp dann noch gebührend begossen und wir sind im nexten Jahr wieder am Start, dann vllt. sogar mal besser trainiert und auf einer anderen Route!

Gruß von den 3 erfolgreichen Finishern!

10.8.10 22:19, kommentieren

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Pain is temporarily, Glory is forever!

Servus Mädelz,
ja, wir leben noch!

Jetzt haben wir sozusagen das Gröbste hinter uns, jetzt zu den Details:

2.Tag:

Heute soll es durch die Uina Schlucht gehen, da sind wir mal gespannt.
(http://www.sesvenna.it/die_uinaschlucht.htm)

Der Regen hat wie gewohnt die Piste über Nacht staubfrei und griffig präpariert ;-) Über den Radweg neben dem Inn geht es schnurstracks zum Eingang der Uina-Schlucht, ein letztes Mal die Kette geschmiert, die Flaschen am Brunnen aufgefüllt und ein Schluck aus dem Camelback genommen und danach feuerfrei auf 1800hm. Nach einem kurzen Snack auf der Hütte, ging es den Schlinigpass hoch auf 2150hm zur Sesvennahütte. Danach Sattel runter, Dämpfer locker, Kamera auf und runter nach Laas ins Hotel.Anschließend Fahrrad putzen und Nahrung aufnehmen. Ein kurzer Hotelcheck und ab ins Bett!

 

3.Tag

Der dritte Tag startete mit tollen Sonneschein, Sonnencreme auftragen und ausreichend Wassser mitnehmen waren die ersten Aufgaben! Lockeres Einfahren (40km) bis zum Fuße der Naturnseralm. Dann ging es sportliche 1400hm hoch auf die Alm. Das hat uns etwas Schweiß ins Gesicht getrieben und an den Rande der Erschöpfung gebracht, jetzt waren wir aber warm. Nach einem kurzen Aufenthalt auf der Hütte ging es über das Vigiljoch herunter auf 700hm. Eine klasse Abfahrt, nur waren zuviele Wanderer auf dem Weg! Wir fordern: Freie Fahrt für freie Biker!
Nun wurde kurz die Karte studiert und die Schilder bestaunt, die noch über 20km bis zum Ziel prophezeiten.  Nur waren "auch" noch 800hm in den 20km versteckt. Diese trieb uns bis zur Erschöpfung! Nach unserem Start um 08:30 Uhr erreichten wir unser Hotel um 19:30 Uhr mit über 90km und fast 2500hm in den Beinen! Aber wir sind ja nicht zum Spaß hier, ausgeruht wird wieder im Büro! Ein kurzer Blick in den Himmel tat nichts Gutes für den nexten Tag verheißen...

4. Tag

 Nach einem intensiven Schlaf erwachten wir inmitten von tollem Regen, ganz was Neues...
Wir mussten heute nur ein Anstieg auf das Rabbijoch(2449 NN) bewältigen. Also Regenklamotten raus aus den Taschen und los! Es ging aus der Tür des Hotels heraus und sofort mit mehr als 10% hoch. Als wir die 2200 Meter  geschafft hatten, begann es an zu schneien und es waren nur noch 2 Grad warm :-). Ideale Bedingungen also.
Später haben wir dann die Hütte auf 2419 NN erreicht, Sachen vom Körper und rein in die warme Stube. Ein paar heiße Tee und eine Suppe getrunken / gegessen und weiter gehts! Die ersten Abfahrtsmeter wurden von zwei weiteren Tourteilnehmern beobachtet. Nach plötzlich auftretenden Neigungen über Stein und Schlamm, landeten wir alle drei auf der Nase. Der Richtl stand leider dem Otschko im Wege, dieser nutzte Richtl als Bremsklotz und als Knäuel bauten wir zusammen mit den Fahrrädern unkonventionell ein paar Hm ab ;-)
Zur gleichen Zeit begann Master Becksen noch etwas höher, Felsen zu verschieben. Nach ein paar Purzelbäumen, ein paar Hm tiefer fing er an, sein Radl zu suchen. Kurzzeitig hatten wir die Befürchtung, dass dieses nun schneller im Tal war als wir, wir fanden es dann aber etwas tiefer, gut versteckt im Gebüsch. Zum Trost wurden uns aber später gute Haltungsnoten vom Publikum attestiert ;-) Kurz die Ausrüstung geprüft und weiter nach unten! Ca. 50Hm tiefer bemerkt Richtl, der Schnellchecker, den Verlust seines Tachos, den wir aber Gott sei Dank nach einem Aufstieg zur Unfallstelle auf dem Schotter wiederfanden. Nach einer Abfahrt von fast 2000 Hm ging es pitschnaß & verschlammt auf einem Radweg ins Hotel nach Cles. Dort wurden die Bikes gewaschen und die Sachen getrockenet (bzw. trocknen noch). Nun sind 4 Tage geschafft und alle harten Anstiege liegen hinter uns! Morgen werden nochmal 1500hm gefahren und dann ist das Ziel ins Sicht (hoffen wir).

Ein paar Impressionen gibt es hier:
http://picasaweb.google.de/106551015586508768154/AlpenX201002#

 

1 Kommentar 5.8.10 19:38, kommentieren

2. Tag

Moin,

die heutige 2. Etappe (sehr geil!) haben wir jetzt auch erfolgreich absolviert, falls wir nach der morgigen 3. Etappe noch kriechen können und nich halbtot ins Bett fallen, gibt es wieder ein Update, dann auch mit Fotos in Farbe und bunt!

 

Gehabt euch wohl!

3.8.10 22:23, kommentieren

Das Warm-Up

So werte Interessenten,

wir haben heute die 1.Etappe, quasi das Warm-Up, erfolgreich absolviert.

Aus geplanten 75km mit ca. 1760Hm wurden dann am  Ende 86km und 2200Hm, mein lieber Schwan. Hat uns eigentlich schon gereicht.

4 weitere, nicht minder anspruchsvolle Etappen liegen noch vor uns, na denn -> Prost Mahlzeit. Wir hoffen Astralkörper nehmen uns das nicht übel.

Das Wetter war nicht so optimal, nachdem der Regen in der Nacht die Piste gut präpariert hat, machte er heute fast den ganzen Tag so weiter, nunja...sollte ja kein Kindergeburtstag werden.

Motiviert und gut gestärkt ging es dann die ersten Anstiege im Gelände hoch, feine Sache und nettes Geläuf. Zwischendurch schüttete es immer wieder mal wie aus Kannen, erst gegen Ende wurde das Wetter besser und Klärchen ließ sich blicken. Asphaltanstiege wechselten sich mit Schotterabfahrten ab, der Höhepunkt dieser Etappe war die Pillerhöhe mit 1600M üNN. Die darauf folgende Abfahrt gab Otschkos Hinterreifen den Rest und Master Becksen musste seine Kette flicken. Alles wurde aber in guter, alter McGyver-Manier in kurzer Zeit professionell gefixt. Die letzte Teilstrecke zog sich neben der Inn allerdings fast endlos hin, kurze und knackige Schiebepassagen galt es noch zu bewältigen, bis wir endlich im Hotel "Tyrol" ankamen.

Säuberung der Bikes mit Bürsten direkt am Stadtbrunnen auf dem Markt scheint hier kein Problem zu sein und wurde von uns auf Geheiß des Hoteliers so dann auch durchgezogen. Schnell schön warm geduscht und das Abendessen verschlungen, topfit!

Aktuell leistet der Regen auch wieder gute Arbeit, auf den ist halt Verlaß.

So, dann werden wir mal sehn, was uns die 2.Etappe morgen alles bescheren wird.

1 Kommentar 2.8.10 21:57, kommentieren

Anreise erfolgreich

Moin,
heut früh alles um, in und auf Richtls Auto geladen, paar Bier eingepackt, Master Becksen abgeholt und ab ging es auf den Highway. Die Anreise gestaltet sich den Umständen entsprechend spannend, wie eine deutsche AB zur Reisezeit halt sein kann... Aber Bier und blödes Gequatsche regelt!

Nach Ankunft im Hotel kurz eingecheckt, Quartier bezogen und dann gleich mal des Equipment sortiert, die neu gekauften Klamotten anprobiert und einheimisches Bier probiert und für lecker befunden.

So, dann kanns ja losgehen, bestens trainiert (höhö, musste erstmal mein Radl von Spinnweben befreien) und mit genug Reserven am Speckgürtel (die Radlklamotten sitzen ziemlich knackig) warten die Berge der Alpen darauf, von dilletantischen Bürohengsten wie uns bezwungen zu werden... 

No pain, no glory!

4 Kommentare 1.8.10 21:35, kommentieren